Des Öfteren hörte man, dass es Brandstiftung gewesen sei, weil eingelagerte „braune“ Güter verschwinden sollten. Wie auch immer, der Verlust des fortschrittlichen Hauses wurde jedenfalls lange Zeit später noch bedauert, oft darüber gesprochen.
Es war Herbstzeit, Vater und ich waren einspännig mit unserer Noriker-Stute „Nelli“ vor dem „Steirerwagerl“, oberhalb des „Plannertörls“ angekommen. Es war dies jene Stelle des Weges, von der aus das noch neue Haus, sein Traumhaus, zum ersten Mal ins Blickfeld kam. Es war späterer Nachmittag, die tiefstehende Sonne spiegelte sich in den Fensterreihen und nahm den Weg zurück in Vaters Augen. Mit Blick von der Seite sah ich dort den besonderen Glanz von Stolz und Zufriedenheit über das Geschaffene. Kein anderes Mal nahm ich eine so tiefgehende Gefühlsregung bei ihm wahr. Er war in diesem Augenblick wohl am Ziel seiner Träume angekommen. Unvergesslich für immer!








